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Zwei deutliche Niederlagen gegen den Ligaprimus

Für die Merkerser Poolbillardspieler war in der Regionalliga am Wochenende gegen den Tabellenführer aus dem hessischen Ronshausen nichts zu holen. Zweimal hieß es am Ende 1-7. Am Samstag ging es zum Abschluss der Hinrunde nach Hessen zum PBC Ronshausen. Das Ziel der Merkerser war es sich gut zu präsentieren und nicht kampflos das Feld zu räumen. Die erste Runde wurde aber gleich mit 0-4 verloren. Einzig Paul Weißenborn konnte seinem Gegner einen Satz abnehmen. In Runde zwei konnte Andreas Bomberg das 14/1 gegen Dennis Waldecker nach gutem Spiel für sich entscheiden. Es sollte an diesem Tag der Ehrenpunkt sein. Reinhard Mihm konnte gegen Uwe Kaiser im 8 Ball dessen 1-0 Satzführung ausgleichen, verlor aber den entscheidenden dritten Satz. Ähnlich erging es Paul Weißenborn gegen Jörn Hannes-Hühn. Er musste sich im entscheidenden Satz knapp mit 3-4 geschlagen geben. Tobias Steinbach konnte den ersten Satz gegen Christoph Rahn noch offen gestalten. Dieser ging aber trotzdem mit 4-3 an den Hessen. Der zweite Satz ging deutlich mit 4-1 an Rahn.
Am Sonntag hatten die Merkerser zum Start der Rückrunde nun Heimrecht gegen die Ronshäuser. Im schönen Vereinsheim in Kieselbach begann der Spieltag mit den gleichen Vorzeichen wie tags zuvor. Mihm im 10Ball und Weißenborn im8Ball konnten ihre Spiele gegen Hannes-Hühn und Waldecker nicht erfolgreich gestalten. Steinbach konnte sich gegen Kaiser für die 9Ball Niederlage am Vortag revanchieren und gewann nach starkem Spiel mit 4-1, 4-2. Den Höhepunkt des Spieltages gelang Rahn gegen Bomberg. In 5 Aufnahmen mit einer Höchstserie von 104 Bällen gewann er das 14/1. Die zweite Runde ging klar an die Gäste aus Hessen. Trotz der beiden hohen Niederlagen präsentierten sich die Merkerser ordentlich und fair. Am nächsten Spieltag, der Mitte Februar stattfindet, liegt samstags die weite Reise zum Auswärtsspiel in Salzwedel an. Sonntag spielt man dann in Leipzig. Gegen die Kontrahenten im Abstiegskampf muss dringend gepunktet werden. Andernfalls rückt das Ziel Klassenerhalt in weite Ferne.
Am Samstag fand im Vereinsheim der Merkerser zum Start der Rückrunde in der Thüringer Verbandsliga das vereinsinterne Duell der Zweiten und Dritten Mannschaft statt. Nach der hohen 1-9 Niederlage in Gotha präsentierte sich die Dritte diesmal verbessert. Es gab einige knappe Ergebnisse und es wurde gut Paroli geboten. Die Zweite setzte sich aber mit 7-3 durch und verteidigte ihre Tabellenführung. Der verlustpunktfreie Spitzenreiter reist nächste Woche zum ärgsten Verfolger nach Gotha. Ziel ist ein Sieg und damit den Abstand in der Tabelle zu vergrößern. Die Dritte Mannschaft hat spielfrei.

Erster Saisonsieg in der Regionalliga

Für die Merkerser Regionlligaspieler gab es am vergangenen Wochenende die ersten Punkte der Saison. Am Samstag war der 1.Pbc Wedding zu Gast. In der ersten Runde verloren Andreas Bomberg, Reinhard Mihm und Paul Weißenborn ihre Partien jeweils mit 1-2 Sätzen. Nur Tobias Steinbach konnte das 14/1 knapp mit 125-115 gewinnen. In Runde zwei konnte nur Reinhard Mihm einen Satz gewinnen. Dies reichte aber nicht für den Spielgewinn. Die anderen Begegnungen endeten klar zugunsten der Berliner. Diese 1-7 Niederlage musste aber schnell abgehakt werden. Am nächsten Tag stand das Spiel gegen den 1.Pbc Friedrichshain an. Gegen den direkten Kontrahenten im Abstiegskampf mussten die ersten Punkte der Saison eingefahren werden, wollte man den Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen nicht noch größer werden lassen. Die erste Runde wurde wie gewohnt aufgestellt. Tobias Steinbach (14/1), Andreas Bomberg (8Ball), Reinhard Mihm (9Ball) und Paul Weißenborn (10Ball) versuchten nicht mit einem Rückstand in Runde zwei gehen zu müssen. Steinbach gewann sein Spiel wie am Vortag knapp mit 125-113. Bomberg tat sich schwer. Er verlor den ersten Satz und im Zweiten stand es 3-3. Er konnte aber das nächste Spiel gewinnen und sich so in den dritten Satz retten. Diesen bestimmte er aber und gewann ihn klar. Mihm konnte einen 0-1 Satzrückstand wettmachen, verlor den entscheidenden aber klar. Besser lief es für Weißenborn. Nach klar verlorenem ersten Satz konnte er die nächsten beiden gewinnen. Die 3-1 Führung nach der Runde machte Mut für Durchgang zwei. Bomberg gewann das 14/1 sicher mit 125-55. Da auch Weißenborn im 9Ball sein Match in zwei Sätzen klar gewann, waren die ersten Punkte der Saison sicher. Mihm konnte sein Spiel im 10Ball nicht gewinnen. Er verlor in zwei Sätzen. Genauso erging es Steinbach im 8Ball. Nach diesmal fehlerhaftem Spiel eine verdiente 0-2 Niederlage.

Dieser 5-3 Sieg sollte weiteren Mut im Abstiegskampf geben. Die nächsten Spiele am 12. und 13. Januar gegen die hessische Spitzenmannschaft aus Ronshausen werden aber sehr schwer. Ein Punktgewinn gegen den Favoriten für den Aufstieg in die 2. Bundesliga wäre eine große Überraschung. Die nötigen Punkte für den Nichtabstieg müssen in der Rückrunde wohl gegen andere Gegner geholt werden.

Der nächste Spieltag für die zweite und dritte Mannschaft in der Verbandsliga Thüringen findet am 8. Dezember statt. Merkers 2 empfängt den 1.BC Heiligenstadt und Merkers 3 reist zum Gothaer SV.

Ligatabelle Regionalliga Ost

Platz Mannschaft S G U V Punkte Diff Partien
1 PBC Ronshausen 6 5 1 0 16 +34 41:7
2 PBC Adler 6 5 0 1 15 +16 32:16
3 1. PBC Wedding 2 6 4 0 2 12 +4 26:22
4 1. KSV Fürstenwalde 6 3 2 1 11 +8 28:20
5 PBV Altmark Salzwedel 6 2 0 4 6 -8 20:28
6 BIBABO Leipzig 6 2 0 4 6 -20 14:34
7 1. PBC Merkers e.V. 6 1 0 5 3 -16 16:32
8 1. PBC Friedrichshain 6 0 1 5 1 -18 15:33

Auch auswärts sieglos

Der 3. und 4. Spieltag fand für die erste Mannschaft des 1. PBC Merkers, am 27. und 28. Oktober, in Fürstenwalde und Berlin statt. Am frühen Samstagmorgen begab man sich auf die weite Reise nach Fürstenwalde. Pünktlich um 14:00 Uhr begann die erste Runde mit den Partien Marquard – Steinbach im 14/1, Staps – Bomberg (8-Ball), Beering – Mihm (9-Ball) und Radtke – Weißenborn (10-Ball). Während sich Mihm und Weißenborn klar in zwei Sätzen geschlagen geben mussten, entwickelten sich die Partien von Steinbach und Bomberg zu knappen Angelegenheiten. Steinbach konnte sich gegen Marquard mit 125 – 96 durchsetzen. Beim Spiel von Bomberg fiel die Entscheidung im dritten Satz beim Stand von 3 – 3. Leider konnte der Merkerser seine Chancen nicht nutzen. So ging es mit einem 1 – 3 Rückstand in die zweite Runde. Bei nachlassender Kraft und Konzentration konnten die Merkersern ihren Gegnern nach einem langen Tag nicht mehr viel entgegensetzen. Einzig Weißenborn konnte sein Spiel gegen den eingewechselten Kaldewey in drei Sätzen gewinnen. Am Ende steht eine 2 – 6 Niederlage. Am Abend fuhr man nach Berlin, wo am nächsten Tag das Spiel gegen den Mitfavoriten auf den Staffelsieg, PBC Adler, stattfand.

Trotzdem ein Punktgewinn eine Überraschung wäre, wollten die Spieler um Mannschaftsleiter Bomberg, nicht punktlos die Heimreise nach Thüringen antreten. Mihm (9-Ball) konnte im ersten Satz gegen Zschunke gut mithalten, verlor ihn aber dennoch mit 3 – 4. Der zweite Satz ging mit 4 – 0 klar an den Berliner. Bomberg verlor das 8-Ball gegen Sinschek klar mit 1 -4 und 0- 4. Weißenborn konnte seine Chancen im 10-Ball gegen Tröschel-Dörfert nicht nutzen und gab sein Spiel mit 2 – 4 und 3 – 4 ab. Der stark spielende Steinbach konnte das 14/1 gegen Schepers mit 125 – 118 gewinnen und auch das 8-Ball in der zweiten Runde mit 4 – 2 und 4 – 3 für sich entscheiden. Da Bomberg sein 14/1 gegen Tröschel-Dörfert mit 125 – 104 gewann, wurde es noch einmal spannend. Aber Mihm (10-Ball) bekam aber beim 1 – 4 und 1 – 4 gegen Zschunke kaum Chancen. Und auch Weißenborn verlor das 9-Ball mit 2 – 4 und 1 – 4 gegen Sinschek. Letztendlich eine 5 – 3 Niederlage gegen die Berliner.

Nun muss der Fokus auf die nächsten Spieltage am 1. und 2. Dezember, die zu Hause stattfinden, gelegt werden, um die ersten Punkte der Saison einzufahren. Gegner werden die Berliner Mannschaften von Wedding und Friedrichshain sein.

Das nächste Spiel im Vereinsheim der Merkerser findet am 3.11. statt. Dort stehen sich die 2. Mannschaft und der Gothaer SV im Spiel der Thüringer Verbandsliga gegenüber. Zuschauer und Gäste sind herzlich willkommen.